Donnerstag, 8. Juni 2017

[Buchtipp] "Der Hutz" von Walko


Inhalt:


Sechs Wochen Maienfeld. Sechs Wochen ohne Computer, Konsole und Handy – das ist für den zwölfjährigen Gamer Elvis die Höchststrafe. Dann jedoch lernt Elvis in dem verschlafenen Nest bei seiner Oma den Hutz kennen, der als Hund getarnt in einem Baum in Omas Garten wohnt. Dem zotteligen Wesen ist ein übereifriger Zeitungsreporter auf den Fersen, und schon bald hat Elvis alle Hände voll zu tun, den Schreiberfiesling abzuwimmeln. Leider kommt es wie es kommen muss: Der »Tschornalist« schießt ein Foto, macht eine große Story daraus und der Hutz wird als gemeingefährlich festgenommen. Doch nicht mit Elvis! Die Rettung des Hutz’ wird sein erstes großes Abenteuer im real life.

(Bild- und Textquelle: cbt Verlag)




Meinung:


Einstieg ins Buch:
Es war der Tag vor den Sommerferien und gerade hatte ich mir mein Zeugnis abgeholt. Ich war aber nicht auf dem Weg nach Hause, um ordentich Cash für meine tollen Noten zu lassieten und anschliessend mit meinen Leuchten nach italien oder sonstwohin aufzubrechen.
Nein, ich hatte Zeit ...

Elvis hatte nämlich viel zu viel Zeit in seine Spielkonsole investiert und so traute er sich kaum nach Hause, um seinen Eltern das miserable Zeugnis zu präsentieren. Für ihn hiess es nun nämlich, entweder zur Nachprüfung anzutreten oder die Klasse zu wiederholen. Und so kommt es, dass Elvis zu seiner Grossmutter ins Exil geschickt wird - so kommt es ihm zumindest vor, denn Computer und Handy konnte er vergessen, er musste nämlich für die Nachrpüfung büffeln.
Und dann war da auch noch dieser komische Hund Hutz, der früher seinem Grossvater gehört hatte .... Als Elvis hinter das Geheimnis von Hutz kommt, schaut er das Kinderbuch, das sein Grossvater geschrieben hatte, ganz ander an. Konnte es wirklich sein, dass es diese zottelige Wesen, die als Hunde getarnt bei den Menschen lebten, gar nicht von ihm erfunden worden waren, sondern wirklich existieren?
Schnell rückt das Lernen wieder in den Hintergrund, denn Hutz braucht unbedingt seine Hilfe.

Die Geschichte wird aus der ich-Perspektive des 6. Klässlers erzählt, was den Leser sehr nahe an die Geschichte bringt. Elvis ist einem sofort sympathisch, denn er kommt sehr authentisch rüber. Obwohl er manchmal die Prioritäten falsch setzt und das eine oder ander Vorurteil hat, sitzt sein Herz am richtigen Fleck und er ist sofort dabei, dem Hutz aus der Patsche zu helfen.

Die Idee von Hutz finde ich richtig klasse. Dieser komische Hund, der sich so merkwürdig verhält, wird die Kinder begeistern. 
Und so ist "Der Hutz" eine erfrischende und witzige Abenteuergeschichte mit ganz viel Fantasie. Das Buch ist spannend und unterhaltsam, so dass ich es an einem Stück verschlungen habe. Zudem eignet es sich sehr gut als Vorlesebuch, denn mit Elvis und Hutz wird die ganze Familie grossen Spass haben.

Walko hat das Buch auch gleich selber illustriert und so ist die Geschichte gespickt mit witzigen schwarz-weiss-Illustrationen. Wenn man das Buch aufklappt findet man gleich ein gezeichnetes Personenverzeichnis, so dass man von Anfang an weiss, mit wem man es zu tun bekommt.


Der Hutz


Fazit:

"Der Hutz" ist eine erstklassige Abenteuergeschichte mit einem kräftigen Schuss Fantasie. 
Unbedingt (vor-)lesen, denn der Spass ist vorprogrammiert .... und nach der Lektüre werden Hunde mit ganz anderen Augen betrachtet ....


Buchtipp von Nicole Forrer



Infos zum Buch:



Walko: "Der Hutz", cbt (30. März 2015), 208 Seiten, ISBN 78-3570163184
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 9 Jahren




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